Im September 2007 hat die Tagung "Wir wollen - wir lernen - wir können!" in Köln stattgefunden.
Die über 400 TeilnehmerInnen haben die Kölner Erklärung beschlossen, die wir Ihnen an dieser Stelle auszugsweise vorstellen.
Kölner Erklärung
- Viele Einrichtungen führen Bildungsangebote durch. Sie alle sollen zusammenarbeiten. Auch die allgemeinen Bildungseinrichtungen müssen mitarbeiten, zum Beispiel die Volkshochschulen und Hochschulen. Sie müssen Angebote für alle Menschen machen. So gibt es mehr Möglichkeiten zum Lernen.
- Die Menschen, die Erwachsenenbildung machen, brauchen eine sehr gute Ausbildung. Und sie müssen sich ständig weiterbilden.
- Es muss mehr Orte geben, an denen Menschen gemeinsam lernen können. In allen Städten und Gemeinden müssen Bildungsangebote für alle gemacht werden. Menschen mit Behinderung bestimmen selbst, was sie lernen möchten.
- Zu den Themen gehört auch: Wie stelle ich mir mein Leben als Frau vor? Wie stelle ich mir mein Leben als Mann vor?
- Es muss gute Angebote für Beratung und Unterstützung geben.
- Bei Bildungsangeboten und Einrichtungen muss überprüft werden, ob sie gut sind. Damit sollen die Angebote für die TeilnehmerInnen ständig verbessert werden.
- Alle sollen wissen, dass Bildung für Menschen mit Behinderung wichtig ist.
PolitikerInnen müssen unsere Forderungen unterstützen und sich für das Recht auf Erwachsenenbildung einsetzen!
Bildung für alle muss eine Bildung ohne Hindernisse sein!
Köln, 22. September 2007
Veranstalter:
Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.
Gesellschaft Erwachsenenbildung und Behinderung, Deutschland e.V.
in Kooperation mit der Universität zu Köln
und der Volkshochschule Köln
Die Erklärung als PDF-Dokument
Hier können Sie die Kölner Erlärung als PDF-Dokument downloaden. 